Neophyten/Neozoen


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Riesenbärenklau ("Herculesstaude")



Beschreibung:

  • Typischer Doldenblütler
  • Kräftige Staude, die eine Höhe von 2,5 bis 4m erreichen kann.
  • mehrere Zentimeter dicke Stängel (innen hohl)
  • Weiße, weithin leuchtende riesige Doldenblüten, 40 bis 60 cm Durchmesser
  • Grob gezähnte, riesige Blätter, unterseits behaart.
  • Standort: Brachland, bevorzugt bei guter Wasserversorgung, Bachtäler, Auen
  • Blüten werden von vielen Insekten besucht
  • Enorme Samenproduktion
  • Die robusten Samen können mehrere Jahre überliegen, also keimfähig bleiben

  • Verbreitung

    Ursprüngliche Heimat des Riesenbärenklau ist das Kaukasusgebiet.

    Seit etwa 100 Jahren in Mitteleuropa als Zierpflanze kultiviert, heute verwildert.

    Viele Jahre wurde der Riesenbärenklau als Bienenweide aktiv ausgebracht.

    Seit etwa 30 jahren sprunghafte Ausbreitung an vielen Standorten.

    Besonderheiten

    Der Saft des Riesenbärenklau ist giftig.
    Hautkontakt führt häufig zu starken allergischen Reaktionen und Entzündungen.

    Verstärkt wird dies noch durch Sonneneinstrahlung.
    Vorsicht bei Bekämpfungsmaßnahmen: Handschuhe !! und vollständige Kleidung !!

    Bekämpfung durch mehrmaliges Mähen vor der Samenreifung.