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Graskarpfen
Der Graskarpfen stammt aus China, wo er warme stehende oder langsam
fließende Gewässer bewohnt..
Der langgestreckte Karpfenfisch erreicht eine Länge von
etwa 1 m und ein Gewicht um die 20 kg (In seltenen Fällen
deutlich schwerer).
Seine Nahrung besteht vorwiegend aus Wasserpflanzen.
Wegen dieser Eigenschaft wurde er auch in Europa eingeführt,
speziell um zu starkes Pflanzenwachstum in Gewässern zu
reduzieren.
Leider tut er das im Extremfall so gründlich, dass ein neues
Problem entsteht, nämlich die völlige Vernichtung vorhandener
Wasserpflanzenbestände. Damit werden auch wichtige Ablaichmöglichkeiten
vieler Fischarten bedroht.
Eine natürliche Vermehrung des Graskarpfens ist bislang
in Deutschland nicht nachgewiesen, bei der Langlebigkeit des
Fisches stellen die allenthalben ausgesetzten Exemplare jedoch
ein echtes Problem dar.
Derzeit stellen mehrere tausend Graskarpfen im Losheimer Stausee
ein besonderes Problem für die Ökologie des Sees dar.
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