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Pharaoameise
Die Pharaoameise hat in den letzten Jahren mehrfach für
Schlagzeilen gesorgt.
Ursprünglich in Ostasien beheimatet, wurde sie Ende des
19. Jahrhunderts mit Handelsgütern nach Europa verschleppt.
Die Arbeiterinnen sind etwa 2 mm groß, die dunklere Königin
etwa 5 mm. Sie ist an beheizte Gebäude gebunden; den Winter
unter Freilandbedingungen übersteht sie nicht.
Die Stiche dieser Knotenameise sind sehr schmerzhaft.
Für Furore sorgen immer wieder Berichte über Pharaoameisen
in Krankenhäusern.
Durch Verunreinigung steriler Geräte, Besiedlung von Lüftungssystemen
und Kabeltunneln bis hin zum "Benagen" frischer Operationswunden
kann es zu ernsthaften Problemen kommen.
Inzwischen hat sie auch eine besondere Vorliebe für EDV-Anlagen
entwickelt. Angelockt durch die Wärme solcher Geräte
und bestimmte Materialien im Inneren kommt es zu Komplikationen,
bis hin zu Elektrobränden.
Eine Bekämpfung der versteckt lebenden Pharaoameisen ist
sehr schwierig und aufwendig, da das gesamte Nest von der Bekämpfung
erfasst werden muss.
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